Textauszeichnungen
Fließtext
In der traditionellen Typografie werden für Fließtext die Textauszeichungen Fettsatz, Kursivsatz, Kapitälchensatz und Sperrsatz verwendet. Erlaubt die Darstellung auch Graustufen oder Farbe, kann Text auch durch die Schriftfarbe oder eine Hinterlegung ausgezeichnet werden.
Weiterhin kann Text auch durch eine andere Schriftart oder eine unterschiedliche Schriftgröße hervorgehoben werden.
Typografisch missbilligte oder veraltete Auszeichungen sind Unterstreichungen und Versalsatz.
HTML 5 stellt für das Webdesign noch weitere Auszeichnungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dazu gehören die Kennzeichnungen von Computercode, Kurzzitaten
und Werktiteln.
Satzzeichen, die zum ausgezeichneten Textteil gehören, werden mit ausgezeichnet. Aufzählungskommas, die zwischen zwei ausgezeichneten Textteilen stehen, werden mit ausgezeichnet. Satzzeichen, die zum umgebenden Satz gehören, werden nicht ausgezeichnet. Wenn der gesamte Inhalt innerhalb von Anführungszeichen oder Klammern ausgezeichnet ist, werden auch die umschließenden Zeichen ausgezeichnet. Wenn nur ein Teil des Inhalts ausgezeichnet ist, werden die umschließenden Zeichen nicht ausgezeichnet – auch dann nicht, wenn das ausgezeichnete Wort direkt am Anfang oder Ende steht.
Wilhelm Raabe schrieb Das Odfeld, einen historischen Roman.
Das Odfeld, ein historischer Roman, ist von Wilhelm Raabe.
Das Odfeld, Altershausen, Hastenbeck, alles historische Romane, sind von Wilhelm Raabe.
Das Odfeld, Altershausen, Hastenbeck und Die Chronik der Sperlingsgasse, alles historische Romane, sind von Wilhelm Raabe.
Ein Roman von Wilhelm Raabe (genannt Das Odfeld) spielt im Siebenjährigen Krieg.
Wilhelm Raabes Roman (Das Odfeld) spielt im Siebenjährigen Krieg.
Übliche Textauszeichnungen
Fettsatz
Fettsatz gehört zu den sogenannten lauten, optischen oder visuellen Schriftauszeichnungen, die auf den ersten Blick erkannt werden können, weil sie den Grauwert verändern und sich vom Fließtext abheben.
Beispiel: Raabe hat den Roman Das Odfeld geschrieben.
Webdesign/HTML 5
Das Element „strong“ kennzeichnet wichtigen Text, welcher standardmäßig fett dargestellt wird.
<strong>XFettX</strong>
Derselbe visuelle Effekt kann in HTML5 auch mit dem Attribut „style“ und der Eigenschaft „font-weight“ erreicht werden.
<span style="font-weight: bold">XFettX</span>
Mögliche Werte sind neben anderen bold und normal.
In älteren HTML-Versionen wurde das Element „b“ genutzt.
Kursivsatz
Kursivsatz gehört zu den sogenannten leisen Schriftauszeichnungen, weil der Grauwert des Textbildes nicht verändert wird, und damit weniger auffällt.
Beispiel: Raabe hat den Roman Das Odfeld geschrieben.
Webdesign/HTML 5
Das Element „em“ (für englisch „emphasised“, betont) kennzeichnet betonten Text, welcher standardmäßig kursiv dargestellt wird.
<em>XKursivX</em>
Derselbe visuelle Effekt kann in HTML5 auch mit dem Attribut „style“ und der Eigenschaft „font-style“ erreicht werden.
<span style="font-style: italic">XKursivX</span>
Mögliche Werte sind neben anderen italic und normal.
In älteren HTML-Versionen wurde das Element „i“ genutzt.
Kapitälchensatz
Kapitälchen haben die Form von Großbuchstaben, sind aber in Größe, Strichstärke und Grauwert an Kleinbuchstaben angepasst. Dadurch ergibt sich ein ruhiges, elegantes Schriftbild. Echte Kapitälchen sind speziell für eine Schriftart entworfene Zeichen, falsche Kapitälchen hingegen nur verkleinerte Großbuchstaben.
Beispiel: Raabe hat den Roman Das Odfeld geschrieben.
Webdesign/HTML 5
Diese Auszeichnung wird mit dem Attribut „style“ und der Eigenschaft „font-variant“ vorgenommen. Sie ist nur optisch und hat keine weitere Bedeutung.
<span style="font-variant-caps: small-caps">XKapitälchenX</span>
Mögliche Werte sind neben anderen normal oder small-caps (Kapitälchen).
Sperrsatz
Sperren, auch spationieren, ist die Textauszeichnung durch Vergrößerung der Buchstabenabstände.
Beim Sperren werden traditionell Leerzeichen vor und nach dem gesperrten Text mitgesperrt, Satzzeichen außer Punkt und Anführungszeichen ebenfalls. Ziffern werden nicht gesperrt. Sperren wird üblicherweise mit einem Achtelgeviert (0,125 Geviert) durchgeführt. Beim Webdesign allerdings scheint ein Fünftelgeviert (0,2 Geviert) eine bessere optische Wirkung zu haben. Aufgrund der erschwerten Lesbarkeit sollten nicht mehr als drei bis fünf Wörter gesperrt werden. Früher häufiger angewandt, speziell bei Frakturschriften, wird die Sperrschrift heute meist durch Fett- oder Kursivschrift ersetzt. Im Fraktursatz werden die Ligaturen ch, ck und tz nicht mitgesperrt. Sperren war, neben Unterstreichen und Versalsatz, eine Auszeichnungsart, welche auch bei mechanischen Schreibmaschinen zur Verfügung stand.
Beispiel: Raabe hat den Roman Das Odfeld geschrieben.
Webdesign/HTML 5
Diese Auszeichnung wird mit dem Attribut „style“ und der Eigenschaft „letter-spacing“ vorgenommen. Sie ist nur optisch und hat keine weitere Bedeutung.
<span style="letter-spacing: 0.2em">XSperrsatzX</span>
Mögliche Werte sind Längeneinheiten und normal.
Hinterlegung
Diese Auszeichnung kann auch für Absätze genutzt werden.
Beispiel: Raabe hat den Roman Das Odfeld geschrieben.
Webdesign/HTML 5
Das Element „mark“ kennzeichnet Text als markiert oder hervorgehoben, welcher standardmäßig in schwarzer Schriftfarbe auf gelbem Hintergrund dargestellt wird.
<mark>XHinterlegungX</mark>
Alternativ kann das Attribut „style“ genutzt werden. Es wirkt nur optisch und hat keine weitere Bedeutung.
<span style="background-color: gold">XHinterlegungX</span>
Farbwerte können mit vordefinierten Farbnamen (mediumslateblue) oder als RGB-Farben in Dezimal- (rgb(255, 99, 71)) oder Hexadezimalschreibweise (#ff6347) angegeben werden. Der Standardwert für die Hintergrundfarbe ist transparent.
Farbauszeichnung
Textfarben zur Auszeichnung sollten im Internet nur eingesetzt werden, wenn klar von Links unterschieden werden kann. Diese Auszeichnung kann auch auch für Absätze genutzt werden.
Beispiel: Raabe hat den Roman Das Odfeld geschrieben.
Webdesign/HTML 5
Farbauszeichnung wird mit dem Attribut „style“ und der Eigenschaft „color“ vorgenommen. Sie ist nur optisch und hat keine weitere Bedeutung.
<span style="color: green">XTextfarbeX</span>
Farbwerte können mit vordefinierten Farbnamen (mediumslateblue) oder als RGB-Farben in Dezimal- (rgb(255, 99, 71)) oder Hexadezimalschreibweise (#ff6347) angegeben werden. Der Standardwert für die Textfarbe ist black.
Typografisch unübliche Textauszeichnungen
Unterstreichen
Unterstreichungen sind ein Überbleibsel aus der Schreibmaschinenzeit und werden für gute Typografie nicht verwendet.
Beim Unterstreichen werden Wortzwischenräume und Satzzeichen der unterstrichenen Wörter mit unterstrichen (nicht aber Leerzeichen vor und nach unterstrichenen Textteilen). Im Internet sollten Unterstreichungen nur eingesetzt werden, wenn klar von Links unterschieden werden kann.
Beispiel: Raabe hat den Roman Das Odfeld geschrieben.
Webdesign/HTML 5
Diese Auszeichnung wird mit dem Attribut „style“, der Eigenschaft „text-decoration“ und dem Wert „underline“ vorgenommen. Sie ist nur optisch und hat keine weitere Bedeutung.
<span style="text-decoration: underline">XUnterstreichenX</span>
Mögliche Werte sind neben anderen none, underline (unterstreichen), overline (überstreichen) und line-through (durchstreichen).
In älteren HTML-Versionen wurde das Element „u“ genutzt.
Versalsatz
Versalsatz ist das Schreiben in Großbuchstaben. Versalsatz wird für gute Typografie im Fließtext aufgrund der schlechten Lesbarkeit und des störenden Textbildes nicht verwendet. Häufig wird Versalsatz auch als aufdringlich empfunden. Für Schlagzeilen und Werbezwecke wird Versalsatz benutzt, um Aufmerksamkeit zu erzielen. Aufgrund der schlechten Lesbarkeit sollten nicht mehr als drei bis fünf Wörter in Großbuchstaben gesetzt werden.
Beispiel: Raabe hat den Roman Das Odfeld geschrieben.
Webdesign/HTML 5
Versalsatz wird mit dem Attribut „style“, der Eigenschaft „text-transform“ und dem Wert „uppercase“ vorgenommen. Er ist nur optisch und hat keine weitere Bedeutung.
<span style="text-transform: uppercase">XVersalsatzX</span>
Mögliche Werte sind neben anderen none, uppercase (Versalsatz), lowercase (Minuskelsatz) und capitalize.
Bedeutungstragende Textformatierung
Hochstellung
Hochgestellte Zeichen werden von der Schriftlinie erhöht und meist etwas verkleinert dargestellt.
Beispiel: Die Formel E = m ⋅ c2 stammt von Einstein.
Webdesign/HTML 5
Das Element „sup“ (kurz für „superscript“, englisch für Hochstellung) kennzeichnet höhergestellten Text, welcher standardmäßig hochgestellt und in einer kleineren Schriftgröße dargestellt wird.
<sup>XHochstellungX</sup>
Hochgestellter Text wird mit dem CSS-Wert „smaller“ dargestellt, welcher die Schriftgröße um ⅙ reduziert, also Text mit etwa 83,33 Prozent der Größe des Elternelements darstellt.
Tiefstellung
Tiefgestellte Zeichen werden von der Schriftlinie nach unten versetzt und meist etwas verkleinert dargestellt.
Beispiel: Die Formel H20 steht für Wasser.
Webdesign/HTML 5
Das Element „sub“ (kurz für „subscript“, englisch für Tiefstellung) kennzeichnet tiefergestellten Text, welcher standardmäßig tiefgestellt und in einer kleineren Schriftgröße dargestellt wird.
<sub>XTiefstellungX</sub>
Tiefgestellter Text wird mit dem CSS-Wert „smaller“ dargestellt, welcher die Schriftgröße um ⅙ reduziert, also Text mit etwa 83,33 Prozent der Größe des Elternelements darstellt.
Durchstreichen
Durchstreichen eines Textes gilt als Tilgung oder Löschung, es zeigt eine ältere oder korrigierte Textversion an.
Beispiel: Raabe wurde in Braunschweig in Eschershausen geboren.
Webdesign/HTML 5
Das Element „del“ (kurz für „delete“, englisch für tilgen) kennzeichnet gelöschten Text, welcher standardmäßig durchgestrichen dargestellt wird.
<del>XDurchstreichenX</del>
Spezielle Textauszeichnungen in HTML 5
Computercode
HTML 5 stellt eine spezielle Kennzeichnung für Computercode bereit.
Beispiel: Mit dem Befehl print kann man drucken.
Webdesign/HTML 5
Das Element „code“ kennzeichnet Computercode, welcher standardmäßig in einer nichtproportionalen Schriftart dargestellt wird.
<code>XComputercodeX</code>
Werktitel
HTML 5 stellt eine spezielle Kennzeichnung für Werktitel bereit.
Beispiel: Raabe hat den Roman Das Odfeld geschrieben.
Webdesign/HTML 5
Das Element „cite“ (englisch für zitieren) kennzeichnet den Titel eines Werkes, welcher standardmäßig kursiv dargestellt wird.
<cite>XWerktitelX</cite>
Kurzzitat
Zitate werden üblicherweise in Anführungszeichen eingeschlossen. HTML 5 bietet ein semantisches Element, um Zitate zu markieren. Die Anführungszeichen werden dadurch zwar angezeigt, sind aber im Quelltext nicht vorhanden, wodurch das Kopieren von Text erschwert wird.
Beispiel: Das Zitat Frei durchgehen!
stammt von Wilhelm Raabe.
Webdesign/HTML 5
Das Element „q“ (kurz für „quote“, englisch für Zitat) kennzeichnet ein Zitat, welches standardmäßig mit umschließenden Anführungszeichen dargestellt wird.
<q>XKurzzitatX</q>
Längeres Zitat
Längere Zitate, die in einem eigenen Absatz dargestellt werden, können zur Kennzeichnung eingerückt werden.
Beispiel: Absätze können als Langzitate speziell gekennzeichnet werden.
Webdesign/HTML 5
Das Element „blockquote“ kennzeichnet ein längeres Zitat, welches standardmäßig als eingerückter Absatz dargestellt wird. Innerhalb dieses Blockelements können verschiedene Absätze enthalten sein, die mit „p“ voneinander abgegrenzt werden. „Blockquote“-Elemente innerhalb von „p“-Absatzelementen sind nicht zulässig.
<blockquote>XSchriftgrößeX</blockquote>
Standardmäßig sind rechts und links Ränder von 40 Pixeln eingestellt.
Absatzauszeichnungen
Ein Absatz ist eine zusammenhängende Gruppe von Sätzen, die inhaltlich eine Einheit bilden und typografisch vom vorherigen und folgenden Text getrennt sind. Er behandelt genau einen Gedanken, ein Thema oder einen Aspekt. Ein Absatz beginnt, wenn ein neuer Gedanke einsetzt, und endet, wenn dieser abgeschlossen ist.
In HTML werden Absätze durch das Markierungszeichen <p> begonnen und mit </p> wieder beendet. Unicode stellt für das Absatzende den Absatztrenner U+2029 bereit, welcher leider weder von HTML 5 noch den meisten Textverarbeitungsprogrammen verwendet wird.
Absätze werden üblicherweise durch einen vergrößerten Zeilenabstand oder eine Leerzeile voneinander getrennt. Im CSS-Gestaltungsstandard beträgt dieser Absatzabstand standardmäßig ein Geviert (= 1 em). Eine andere Art, Absätze typografisch zu kennzeichnen, ist der Einzug. Ein Einzug verschiebt die erste Zeile eines Absatzes nach rechts. Einzüge werden häufig im Buchsatz eingesetzt, um ein ruhiges, geschlossenes Textbild zu erzeugen. In der modernen Typografie wird meist 1 Geviert (= 1 em) als Einzug genutzt. Beim ersten Absatz nach einer Überschrift, bei Listen, Tabellen und Bildunterschriften wird kein Einzug gesetzt.
Absatzabstände und Absatzeinzüge werden in der klassischen Typografie nicht gleichzeitig genutzt.
Absatzausrichtung
Absätze können zentriert (mittig), linksbündig, rechtsbündig oder im Blocksatz dargestellt werden. Für Fließtext ist Blocksatz üblich.
Beispiel: Dieser Absatz ist zentriert.
Webdesign/HTML 5
Absätze werden mit dem Attribut „style“ und der Eigenschaft „text-align“ ausgerichtet, welches nur eine optische Bedeutung hat.
<p style="text-align: justify">XAbsatzX</p>
Werte können center (zentriert), justify (Blocksatz), left (linksbündig) und right (rechtsbündig) sein.
Einzug
Ein Einzug ist ein Leerraum zu Beginn der ersten Zeile eines Absatzes. Laut Wikipedia galten früher im Werksatz zwei Gevierte als größter zulässiger Einzug, heute ist ein Geviert üblich.
Beispiel: Dieser Absatz hat einen Einzug, also ist die erste Zeile vom linken Rand abgerückt.
Webdesign/HTML 5
Einzüge werden mit dem Attribut „style“ und der Eigenschaft „text-indent“ definiert, welches nur eine optische Bedeutung hat.
<p style="text-indent: 1.5em">XEinzugX</p>
Größenangaben können auch in Pixeln (px), Gevierten (em), Prozent (%), Zentimetern (cm), Millimeter (mm), Punkten (pt) und anderen Einheiten gemacht werden. Schriftgrößenstandard ist 100% = 16px = 1em.
Einrücken
Absätze können eingerückt werden, das heißt mit einem größeren Absatz zum linken Rand dargestellt werden. Im Unterschied zum Einzug betrifft dies alle Zeilen eines Absatzes, nicht nur die erste.
Beispiel: Dieser Absatz ist eingerückt, also sind alle Zeilen mit einem Abstand zum linken Rand dargestellt.
Webdesign/HTML 5
Absätze werden mit dem Attribut „style“ und der Eigenschaft „margin-left“ eingerückt, welches nur eine optische Bedeutung hat.
<p style="margin-left: 1.5em">XEinrückenX</p>
Größenangaben können auch in Pixeln (px), Gevierten (em), Prozent (%), Zentimetern (cm), Millimeter (mm), Punkten (pt) und anderen Einheiten gemacht werden. Schriftgrößenstandard ist 100% = 16px = 1em.
Schriftart und Schriftgröße
Schriftart
Häufig werden verschiedene Schriftarten für Überschriften und Fließtext eingesetzt. Falls innerhalb eines Absatzes verschiedene Schriftarten verwendet werden, sollten diese gut aufeinander abgestimmt sein. Im Fraktursatz wurde fremdsprachliche Wörter in Antiqua dargestellt, um sie abzuheben.
Beispiel: Text kann in unterschiedlichen Schriftarten dargestellt werden.
Webdesign/HTML 5
Die Schriftart wird mit dem Attribut „style“ und der Eigenschaft „font-family“ festgelegt, welches nur eine optische Bedeutung hat.
<span style="font-family: Helvetica, Arial, sans-serif">XSchriftartX</span>
Generische Schriftfamilien sind serif, sans-serif, monospace (Festbreitenschrift), cursive (Schreibschrift) und fantasy.
Als im Internet sicher verfügbare Schriftarten gelten: Arial, Verdana, Tahoma, 'Trebuchet MS' (alle serifenlos), 'Times New Roman', Georgia, Garamond (alles Serifenschriften), 'Courier New' (nichtproportional) und 'Brush Script MT' (handschriftlich).
Für Schriftarten können ein einziger Wert oder mehrere durch Kommas getrennte Werte angegeben werden. Die erste verfügbare Schriftart aus der Auflistung wird angezeigt. Zur Sicherheit sollte am Ende der Aufzählung eine generische Schriftfamilie stehen.
Schriftgröße
–
Beispiel: Schrift kann in unterschiedlichen Größen dargestellt werden.
Webdesign/HTML 5
Die Schriftgröße wird mit dem Attribut „style“ und der Eigenschaft „font-size“ festgelegt, welches nur eine optische Bedeutung hat.
<span style="font-size: large">XSchriftgrößeX</span>
Mit den Werten xx-small, x-small, small, medium, large, x-large, xx-large können sieben verschiedene Schriftgrößen gesetzt werden. Zudem können Größenangaben auch in Gevierten (em oder rem), Prozent (%), Pixeln (px) und anderen Einheiten gemacht werden.
Schriftgrößenstandard ist medium = 1 em = 100 % = 16 px.
Kleine Schriftgröße
Auf einfache Art kann Text in kleinerer Schriftgröße gesetzt werden.
Beispiel: Schrift kann in unterschiedlichen Größen dargestellt werden.
Webdesign/HTML 5
Das Element „small“ kennzeichnet kleinere Schrift, wie Randkommentare oder andere Hinweise.
<small>XKleinschriftX</small>
Mit dem Element „small“ gekennzeichneter Text wird mit dem CSS-Wert „smaller“ dargestellt, welcher die Schriftgröße um ⅙ reduziert, also Zeichen mit etwa 83,33 Prozent der Größe des Elternelements darstellt.
CSS-Längeneinheiten
Absolute Längeneinheiten
Die Basislängeneinheit für die Formatvorlagensprache CSS ist der Pixel. Andere absolute Längeneinheiten werden im Webdesign normalerweise nicht verwendet.
- px (Pixel)
- cm (Zentimeter) ≈ 37,8 Pixel (exakt 96 / 2,54)
- mm (Millimeter) ≈ 3,78 Pixel (exakt 96 / 25,4)
- q (Viertelmillimeter) ≈ 0,94 Pixel (exakt 24 / 25,4)
- in (Zoll) = 96 Pixel
- pt (Punkt) ≈ 1,33 Pixel (exakt 1⅓)
- pc (Pica) = 16 Pixel
Weitere absolute Längeneinheiten für Schriftgrößen
Für die CSS-Eigenschaft Schriftgröße sind sieben benannte Werte definiert:
<span style="font-size: large">XSchriftgrößeX</span>
| Wert | Pixel px | Geviert em | Prozent % |
|---|---|---|---|
| xx-small | 9px | 0.5625em | 56.25% |
| x-small | 10px | 0.6250em | 62.50% |
| small | 13px | 0.8125em | 81.25% |
| medium | 16px | 1.0000em | 100.00% |
| large | 18px | 1.1250em | 112.50% |
| x-large | 24px | 1.5000em | 150.00% |
| xx-large | 32px | 2.0000em | 200.00% |
Relative Längeneinheiten
Als relative Längeneinheit eignet sich das Geviert, welches sich auf die Schriftgröße bezieht. Gevierte können relativ zum eigenen oder Elternelement in em angegeben werden, oder relativ zum Grundelement in rem.
- em (Geviert)
- Relativ zur Schriftgröße des jeweiligen Elternelements (parent element); bei Größenangaben für andere Eigenschaften allerdings relativ zum jeweils eigenen Element. Eine Größenangabe von 1 Geviert (
1em) ist identisch mit der Elternelement-Schriftgröße, größere oder kleinere Wertangaben verändern die Größe im gleichen Verhältnis. Als Beispiel erhöht 1,5 Geviert (1.5em) die Schriftgröße um 50 Prozent. Als Maßeinheit sind Gevierte ideal für ein skalierbares Layout nach den Bedürfnissen des Nutzers.
Ein Geviert (englisch: em) ist eine typografische Maßeinheit für die Schriftgröße aus der Zeit des Bleisatzes. Es beschreibt die Schriftkegelgröße des Großbuchstabens M. - rem (Grundelement-Geviert)
- Relativ zur Schriftgröße des Grundelements (root element), also der für das HTML-Element (
<html>) definierten Schriftgröße. Standardmäßig liegt diese bei 16 Pixel oder einem Geviert (16px=1em=100%=medium). Als Maßeinheit sind Gevierte ideal für ein skalierbares Layout nach den Bedürfnissen des Nutzers. - lh (Zeilenhöhe)
- Relativ zum Zeilenabstand des jeweiligen Elternelements (root element).
- rlh (Grundelement-Zeilenhöhe)
- Relativ zum Zeilenabstand des Grundelements (root element), also der für das HTML-Element (
<html>) definierten Zeilenhöhe. Standardmäßig liegt diese bei dem CSS-Wert „normal“ (line-height: normal). Der Standardwert hängt von der jeweiligen Schriftart und dem Browser ab, meist liegt er bei oder knapp unter 1,2 Geviert (1.2em). - % (Prozent)
- Relativ zur Größe des jeweiligen Elternelements. Für die CSS-Schriftgrößen-Eigenschaft ist ein Wert von 100 Prozent (
100%) identisch mit der Elternelement-Schriftgröße, größere oder kleinere Wertangaben verändern die Größe im gleichen Verhältnis. Als Beispiel erhöht 150 Prozent (150%) die Schriftgröße um 50 Prozent.
Weitere relative Längeneinheiten für Schriftgrößen
- smaller (kleiner)
- Reduziert die Schriftgröße des Elternelements um ein Sechstel, also auf etwa 83,33 Prozent (
83.33%). - larger (größer)
- Erhöht die Schriftgröße des Elternelements um ein Fünftel, also auf 120 Prozent (
120%).
CSS-Schriftgrößen
| Pixel | Geviert | Prozent | Wert | Beispiel | Kommentar |
|---|---|---|---|---|---|
| 1px | 0.0625em | 6.25% | – | Eschershausen | |
| 2px | 0.1250em | 12.50% | – | Eschershausen | |
| 3px | 0.1875em | 18.75% | – | Eschershausen | |
| 4px | 0.2500em | 25.00% | – | Eschershausen | |
| 5px | 0.3125em | 31.25% | – | Eschershausen | |
| 6px | 0.3750em | 37.50% | – | Eschershausen | |
| 7px | 0.4375em | 43.75% | – | Eschershausen | |
| 8px | 0.5000em | 50.00% | – | Eschershausen | |
| 9px | 0.5625em | 56.25% | xx-small | Eschershausen | |
| 10px | 0.6250em | 62.50% | x-small | Eschershausen | |
| 11px | 0.6875em | 68.75% | – | Eschershausen | Ungefährer Standardwert für Überschrift sechster Ordnung <h6> (exakt 0.67em). |
| 12px | 0.7500em | 75.00% | – | Eschershausen | |
| 13px | 0.8125em | 81.25% | small | Eschershausen | Ungefährer Standardwert für Überschrift fünfter Ordnung <h5> (exakt 0.83em). |
| 14px | 0.8750em | 87.50% | – | Eschershausen | |
| 15px | 0.9375em | 93.75% | – | Eschershausen | |
| 16px | 1.0000em | 100.00% | medium | Eschershausen | Standardschriftgröße. |
| 17px | 1.0625em | 106.25% | – | Eschershausen | |
| 18px | 1.1250em | 112.50% | large | Eschershausen | |
| 19px | 1.1875em | 118.75% | – | Eschershausen | Ungefährer Standardwert für Überschrift dritter Ordnung <h3> (exakt 1.17em). |
| 20px | 1.2500em | 125.00% | – | Eschershausen | |
| 21px | 1.3125em | 131.25% | – | Eschershausen | Ungefährer Standardwert für Überschrift vierter Ordnung <h4> (exakt 1.33em). |
| 22px | 1.3750em | 137.50% | – | Eschershausen | |
| 23px | 1.4375em | 143.75% | – | Eschershausen | |
| 24px | 1.5000em | 150.00% | x-large | Eschershausen | Standardwert für Überschrift zweiter Ordnung <h2>. |
| 25px | 1.5625em | 156.25% | – | Eschershausen | |
| 26px | 1.6250em | 162.50% | – | Eschershausen | |
| 27px | 1.6875em | 168.75% | – | Eschershausen | |
| 28px | 1.7500em | 175.00% | – | Eschershausen | |
| 29px | 1.8125em | 181.25% | – | Eschershausen | |
| 30px | 1.8750em | 187.50% | – | Eschershausen | |
| 31px | 1.9375em | 193.75% | – | Eschershausen | |
| 32px | 2.0000em | 200.00% | xx-large | Eschershausen | Standardwert für Überschrift erster Ordnung <h1>. |
| 33px | 2.0625em | 206.25% | – | Eschershausen | |
| 34px | 2.1250em | 212.50% | – | Eschershausen | |
| 35px | 2.1875em | 218.75% | – | Eschershausen | |
| 36px | 2.2500em | 225.00% | – | Eschershausen | |
| 48px | 3.0000em | 300.00% | – | Eschershausen |
| – | 1 Pixel px | 1 Geviert em | 1 Prozent % |
|---|---|---|---|
| = Pixel | 1.00px | 16.00px | 0.16px |
| = Geviert | 0.0625em | 1.0000em | 0.0100em |
| = Prozent | 6.25% | 100.00% | 1.00% |
Testbereich
Kapitälchen: style="font-variant-caps: small-caps"
Dicht am Odfelde, in der angenehmſten Mitte des Tilithi- oder auch Wikanafeldiſtan-Gaus, liegt auf dem Auerberge über dem romantiſchen, vom luſtigen Forſtbach durchrauſchten, heute freilich arg durch Steinbrecherfäuſte verwüſteten Hooptal das uralte Kloſter Amelungsborn. Will man die Geſchichte, die ich hier von erzählen kann, anhören, ſo iſt es mir recht. Wenn nicht, muß ich mir das auch gefallen laſſen und rede von den alten Sachen, wie ſchon recht häufig, zu mir ſelber allein. Iſt nämlich unter Umſtänden auch ein Vergnügen, einerlei ob am ſonnigen Sonntagmorgen, im abendlichen Alltagszwielicht, im Sommer oder im Winter; – nur in der richtigen Stimmung muß man ſich dann mit ſich ſelber allein finden!
Schon Cajus Cornelius Tacitus ſoll die Gegend um den Ith gekannt haben, wenn auch nicht aus perſönlicher Anſchauung. Er ſoll von dem Odfelde – Campus Odini, und von dem Vogler – mons Fugleri reden. Dieſes laſſen wir auf ſich beruhen; aber die Gegend iſt allzu fett und fein, als daß ſie nicht gleichfalls der Tummelplatz vieler menſchlicher Begehrlichkeit und als Walſtätte weltgeſchichtlicher Katzbalgereien hergehalten haben ſollte.
style="font-variant-caps: all-small-caps"
Dicht am Odfelde, in der angenehmſten Mitte des Tilithi- oder auch Wikanafeldiſtan-Gaus, liegt auf dem Auerberge über dem romantiſchen, vom luſtigen Forſtbach durchrauſchten, heute freilich arg durch Steinbrecherfäuſte verwüſteten Hooptal das uralte Kloſter Amelungsborn. Will man die Geſchichte, die ich hier von erzählen kann, anhören, ſo iſt es mir recht. Wenn nicht, muß ich mir das auch gefallen laſſen und rede von den alten Sachen, wie ſchon recht häufig, zu mir ſelber allein. Iſt nämlich unter Umſtänden auch ein Vergnügen, einerlei ob am ſonnigen Sonntagmorgen, im abendlichen Alltagszwielicht, im Sommer oder im Winter; – nur in der richtigen Stimmung muß man ſich dann mit ſich ſelber allein finden!
Schon Cajus Cornelius Tacitus ſoll die Gegend um den Ith gekannt haben, wenn auch nicht aus perſönlicher Anſchauung. Er ſoll von dem Odfelde – Campus Odini, und von dem Vogler – mons Fugleri reden. Dieſes laſſen wir auf ſich beruhen; aber die Gegend iſt allzu fett und fein, als daß ſie nicht gleichfalls der Tummelplatz vieler menſchlicher Begehrlichkeit und als Walſtätte weltgeſchichtlicher Katzbalgereien hergehalten haben ſollte.
Kleine Kapitälchen: style="font-variant-caps: petite-caps"
Dicht am Odfelde, in der angenehmſten Mitte des Tilithi- oder auch Wikanafeldiſtan-Gaus, liegt auf dem Auerberge über dem romantiſchen, vom luſtigen Forſtbach durchrauſchten, heute freilich arg durch Steinbrecherfäuſte verwüſteten Hooptal das uralte Kloſter Amelungsborn. Will man die Geſchichte, die ich hier von erzählen kann, anhören, ſo iſt es mir recht. Wenn nicht, muß ich mir das auch gefallen laſſen und rede von den alten Sachen, wie ſchon recht häufig, zu mir ſelber allein. Iſt nämlich unter Umſtänden auch ein Vergnügen, einerlei ob am ſonnigen Sonntagmorgen, im abendlichen Alltagszwielicht, im Sommer oder im Winter; – nur in der richtigen Stimmung muß man ſich dann mit ſich ſelber allein finden!
Schon Cajus Cornelius Tacitus ſoll die Gegend um den Ith gekannt haben, wenn auch nicht aus perſönlicher Anſchauung. Er ſoll von dem Odfelde – Campus Odini, und von dem Vogler – mons Fugleri reden. Dieſes laſſen wir auf ſich beruhen; aber die Gegend iſt allzu fett und fein, als daß ſie nicht gleichfalls der Tummelplatz vieler menſchlicher Begehrlichkeit und als Walſtätte weltgeſchichtlicher Katzbalgereien hergehalten haben ſollte.
style="font-variant-caps: all-petite-caps"
Dicht am Odfelde, in der angenehmſten Mitte des Tilithi- oder auch Wikanafeldiſtan-Gaus, liegt auf dem Auerberge über dem romantiſchen, vom luſtigen Forſtbach durchrauſchten, heute freilich arg durch Steinbrecherfäuſte verwüſteten Hooptal das uralte Kloſter Amelungsborn. Will man die Geſchichte, die ich hier von erzählen kann, anhören, ſo iſt es mir recht. Wenn nicht, muß ich mir das auch gefallen laſſen und rede von den alten Sachen, wie ſchon recht häufig, zu mir ſelber allein. Iſt nämlich unter Umſtänden auch ein Vergnügen, einerlei ob am ſonnigen Sonntagmorgen, im abendlichen Alltagszwielicht, im Sommer oder im Winter; – nur in der richtigen Stimmung muß man ſich dann mit ſich ſelber allein finden!
Schon Cajus Cornelius Tacitus ſoll die Gegend um den Ith gekannt haben, wenn auch nicht aus perſönlicher Anſchauung. Er ſoll von dem Odfelde – Campus Odini, und von dem Vogler – mons Fugleri reden. Dieſes laſſen wir auf ſich beruhen; aber die Gegend iſt allzu fett und fein, als daß ſie nicht gleichfalls der Tummelplatz vieler menſchlicher Begehrlichkeit und als Walſtätte weltgeſchichtlicher Katzbalgereien hergehalten haben ſollte.
Unikameral style="font-variant-caps: unicase"
Dicht am Odfelde, in der angenehmſten Mitte des Tilithi- oder auch Wikanafeldiſtan-Gaus, liegt auf dem Auerberge über dem romantiſchen, vom luſtigen Forſtbach durchrauſchten, heute freilich arg durch Steinbrecherfäuſte verwüſteten Hooptal das uralte Kloſter Amelungsborn. Will man die Geſchichte, die ich hier von erzählen kann, anhören, ſo iſt es mir recht. Wenn nicht, muß ich mir das auch gefallen laſſen und rede von den alten Sachen, wie ſchon recht häufig, zu mir ſelber allein. Iſt nämlich unter Umſtänden auch ein Vergnügen, einerlei ob am ſonnigen Sonntagmorgen, im abendlichen Alltagszwielicht, im Sommer oder im Winter; – nur in der richtigen Stimmung muß man ſich dann mit ſich ſelber allein finden!
Schon Cajus Cornelius Tacitus ſoll die Gegend um den Ith gekannt haben, wenn auch nicht aus perſönlicher Anſchauung. Er ſoll von dem Odfelde – Campus Odini, und von dem Vogler – mons Fugleri reden. Dieſes laſſen wir auf ſich beruhen; aber die Gegend iſt allzu fett und fein, als daß ſie nicht gleichfalls der Tummelplatz vieler menſchlicher Begehrlichkeit und als Walſtätte weltgeſchichtlicher Katzbalgereien hergehalten haben ſollte.
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Dicht am Odfelde, in der angenehmſten Mitte des Tilithi- oder auch Wikanafeldiſtan-Gaus, liegt auf dem Auerberge über dem romantiſchen, vom luſtigen Forſtbach durchrauſchten, heute freilich arg durch Steinbrecherfäuſte verwüſteten Hooptal das uralte Kloſter Amelungsborn. Will man die Geſchichte, die ich hier von erzählen kann, anhören, ſo iſt es mir recht. Wenn nicht, muß ich mir das auch gefallen laſſen und rede von den alten Sachen, wie ſchon recht häufig, zu mir ſelber allein. Iſt nämlich unter Umſtänden auch ein Vergnügen, einerlei ob am ſonnigen Sonntagmorgen, im abendlichen Alltagszwielicht, im Sommer oder im Winter; – nur in der richtigen Stimmung muß man ſich dann mit ſich ſelber allein finden!
Schon Cajus Cornelius Tacitus ſoll die Gegend um den Ith gekannt haben, wenn auch nicht aus perſönlicher Anſchauung. Er ſoll von dem Odfelde – Campus Odini, und von dem Vogler – mons Fugleri reden. Dieſes laſſen wir auf ſich beruhen; aber die Gegend iſt allzu fett und fein, als daß ſie nicht gleichfalls der Tummelplatz vieler menſchlicher Begehrlichkeit und als Walſtätte weltgeſchichtlicher Katzbalgereien hergehalten haben ſollte.